Donnerstag  15. Dezember 2016

19:00 Uhr

Eintritt  16 / 8

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EIN (W)ORT FÜR DIE LYRIK IM FORUM ODEON


Silvia Trummer und Sascha Garzetti

 
Lyrik schärft das Bewusstsein für einen «anderen Blick» auf die Wirklichkeit. Lyrik nutzt – wie in den Merseburger Zaubersprüchen – die geheime Kraft, die in der Sprache steckt. In lyrischen Texten wird das Wort zu einem Ort, wo unausgesprochen immer mehr gesagt wird, als konkret dasteht. Um Lyrik zu geniessen, braucht es keine speziellen Kenntnisse. Lediglich die Bereitschaft, sich auf die Texte einzulassen. Gedichte wollen nicht verstanden, sondern erlebt werden!
 
Mit der neuen Reihe wollen wir der Lyrik das Wort reden. Während einer Stunde lesen im FORUM ODEON jeweils zwei Lyrikerinnen/Lyriker aus ihren Werken und geben Einblick in die Entstehungsgeschichte ihrer Gedichte. Sie diskutieren über beobachtete Gemeinsamkeiten und Gegensätze, über das Schreiben und Lesen von Gedichten und über die Bedeutung von Lyrik im Allgemeinen.
 
Silvia Trummer, geboren 1940, aufgewachsen in Seengen am Hallwilersee, lebt und schreibt heute in Baden. Nach mehreren Lyrikbänden erschienen von ihr «Tochterjahre», Aufzeichnungen (Nimrod, 2002), «Ortszeiten», Momentaufnahmen (Rauhreif, 2005) und «Grenzgänge», Erzählungen (eFeF, 2010). Es folgte «Vierhändig», ein Mosaik (Wolfbach, 2014). Letzte Publikation: «Nachgetragenes» eine Auswahl ihrer früheren Gedichte 1988 - 2005 (Wolfbach, 2016).
Für ihr literarisches Schaffen erhielt die Autorin wiederholt Werkbeiträge des Aargauer Kuratoriums.
 
 
Sascha Garzetti, geboren 1986 in Zürich, wohnt in Baden und unterrichtet am dortigen Gymnasium. Er schreibt Gedichte und Prosa. Im Wolfbach Verlag erschien 2015 der Band «Und die Häuser fallen nicht um», aus dem er an den diesjährigen Solothurner Literaturtagen las.

www.saschagarzetti.ch