Samstag  27. Mai 2017

18:30 Uhr

Eintritt  Freier Eintritt

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OFFENE BÜHNE

Die OFFENE BÜHNE bietet Küstlern die Chance, in fünfzehn Minuten ihr Können zu beweisen. Ein abwechslungsreicher Abend mit Musik, Literatur, Theater, Wort- oder andere Akrobatik, Gesang und Kleinkunst. Zu Gewinnen gibt es Jury- und Publikumspreise. In vier Slots treten jeweils drei KünstlerInnen auf. Dazwischen bewirtet uns die ODEON BAR mit allerlei Getränken, Holzofenpizzas und frischen Pasta.

18.30 Uhr  Begrüssung, Spielregeln
18.40 Uhr  Petra Gfeller Hug, Rebecca Knoth/Tabea Baumgartner, Adrian Hostettler
19.45 Uhr  Hinterwäldler, Bernie Forster, Duo 3er
21.00 Uhr  Otravaband, Rideau Rouge, Thomas Strehler
22.05 Uhr  eibish, Isabel Meili, Kathrin Iten
23.30 Uhr  Siegerehrung

 

Petra Gfeller mit «Misurina»

Mit viel Liebe zum Detail, einer Prise Wortwitz und einem Schuss Poesie werden Geschichten zu Melodien und Melodien zu Gedichten, liebevoll verträumt und bestechend ehrlich. So schlicht und nahbar, um sich darin zu vergessen und gleichzeitig wiederzufinden. Petra Gfeller dringt mit ihrer hohen, jung gebliebenen Berner Meitschi-Stimme mitten ins Herz der Zuhörerinnen und Zuhörer. Ihre Berner Mundart-Texte sind eigen und berühren.

Rebecca Knoth und Tabea Baumgartner

Wohin sollen wir gehen, wenn wir nicht bleiben? Wie sollen wir geben, ohne zu nehmen? Warum lieben, wenn nicht bedingungslos? Warum tanzen, wenn nicht frei? Eine Sammlung des Denkens. Während andere ihre Statusmeldungen auf Facebook online schalten, greifen Rebecca Knoth und Tabea Baumgartner zu Stift und Papier. Die zwei jungen Denkerinnen notierten während den Studienjahren ihre Beobachtungen und Fragen. Dann – in einer Polarnacht – reisen sie zusammen in den hohen Norden und arrangieren ausgewählte Textpassagen, so dass ein Dialog entsteht.

Adrian Hostettler: «Gaston – manchmal (auch) daneben ...»

Gaston stammt aus einem fernen Land. Nämlich Frankreich. Sein Land ist sein Stolz und hat ihm schon zu manchem Sieg verholfen. Gaston ist Olympiasieger in Hutwurfakrobatik und französischer Landesmeister in der Kategorie «Der Hut fällt auf den Boden» in der Kurzkür. Zwischen fliegenden Hüten, dem Scheinwerferlicht und der Liebe zu seinem Land versucht er, die Balance zu bewahren. Und dann ist da noch die Sache mit dem Konfetti.

Hinterwäldler

Singen drüstimmig Country und Folksongs, aber uf Mundart. Spielen Gitarre, Mandoline, Banjo und Bass. Wenns sein muss, sogar Geige – es muss sein. Herzschmerz, Schnaps und Vieh werden inbrünstig besungen. www.hinterwaeldler.ch

Bernie Forster

Bernie Forster erzählt Geschichten: auf Film, per Tastatur oder alleine auf der Bühne. Dabei kann es um Balzrufe von Kohlmeisen gehen, um Winston Churchills Offerten, Heteroflugbegleiter oder charakterschwache Pub-Katzen. Stories liegen, fliegen, stolzieren und posieren überall.

Duo 3er

Sozialkritisches Kabarett: «vor dem End» mit Gabriela und Adrian Dreier Wir alle wissen, die Gesellschaft ist zunehmend überaltert. Älter werden wollen alle, alt sein will niemand. Weil die Mutter von Lise und Mändu kurz vor dem Lebensende steht, befassen sich die zwei Geschwister mit den Themen Alter, Demenz, Abgang, Stress und Stau. Mit Fantasie, Humor und witzigen Wortspielereien suchen sie einen Ausgang aus der unbequemen Situation. Ein natürlich aktuelles Thema.

OtravaBand

Sechs junge MusikerInnen aus der Region Brugg/Baden: Der kompositionsfreudige Mischa Tapernoux an der Geige, die kunstliebende Hannah Billich an der Trompete, die stilsichere Salome Etter an der Klarinette, der improvisierende Lukas Eugster an der Gitarre, die vielsaitige Lina Humbel am Kontrabass und stets in time, der schlagkräftige Yves Ehrsam am Schlagzeug. Sie teilen ihre Leidenschaft im Spiel von Klezmer, Gipsy und Jazz. Neugierig komponieren und arrangieren sie eigene Stücke und setzen sich über gewohnte Stilrichtungen frech und unbeschwert hinweg.

Rideau Rouge: «Samsong»

Zwischen Handy, Laptop, Messages und einem Haushaltsroboter bewältigt ein Künstlerpaar den Alltag. Frederik fliegt zu seinem digitalen Konzert in Paris während Nikita im Auftrag eines Zahnarztes ihre Kunstwerke malt. Durch Stimme, Rhythmus und Bewegung entsteht eine schnelllebige Atmosphäre. Emojis, Nachrichtentöne und die Fotogalerie werden mit Hilfe eines überdimensionalen Handys der Marke «Samsong» auf der Bühne dargestellt. Ein selbstgeschriebenes Lied führt das Publikum zurück in die analoge Welt.

Thomas Strehler

Schon seit frühester Kindheit hat er es gemocht, Geschichten zu hören. Geschichten aus dem Leben. Und nun erzählt er dir seine Geschichten. Es sind wahre Geschichten. Du bekommst den Platz in der ersten Reihe. Ich nehme dich mit, mal laut, mal leise, mal schrill, mal zart. Aber immer echt. Alle einsteigen bitte.

eibish

eibish ist ruhig, kann aber auch laut. eibish ist melancholisch, zeitweise aber auch fröhlich. eibish ist schnörkelloser Folk-Pop mit viel Rhythmik, spannenden Harmonien und einem bunten Mix von Emotionen. Brigitte Knöpfel, schreibt ihre Lieder im Zug, auf dem Rad, am Ufer eines Flusses oder auf einem Berggipfel, schnappt sich zu Hause die Gitarre und rundet die handglismätä Lieder mit Lorena Dorizzi, ihrer experimentierfreudigen Cellistin, ab. Heute kommt eibish solo: Warme Stimme trifft Gitarre.

Isabel Meili

Sympathischer Schweizer Charme gepaart mit derbem Wiener Schmäh, eine Mischung, die ebenso selten wie komisch ist. Die Aargauerin Isabel Meili ist vor rund zehn Jahren nach Wien ausgewandert und hat nun endlich die Wiener Wurschtigkeit verkraftet. Die Comedy-Newcomerin nimmt beim Schildern ihrer Erlebnisse kein Blatt vor den Mund und erzählt erfrischend ehrlich, zynisch und rotzfrech über die Wiener Alltagsschmankerl. Und über alles andere.

Kathrin Iten

La Copine ist eine liebenswerte, ja naive Figur, die auf poetische, optimistische und humoristische Art die Welt um sich herum beobachtet und so manche Dinge nicht richtig versteht. Sie nimmt das Publikum mit auf eine Reise nach Paris, wo sie eben noch war, erfreut sich am Metrofahren, bejodelt den Eiffelturm und versucht dabei eigentlich, die Geschichte von ihrem Ferdinand zu erzählen. In einfachen Worten, aber pointiert werden so auch politische Angelegenheiten angesprochen.