Ein (W)Ort für die Lyrik

Ein (W)Ort für die Lyrik

 
Ist lyrisches Schreiben noch zeitgemäss? Unbedingt! Davon zeugen unzählige wunderbare Gedichte von zeitgenössischen Lyrikerinnen und Lyrikern. Und dass das Gedicht alles kann, aber nichts muss, hat keiner so unterhaltsam dargelegt wie Robert Gernhardt in seinen poetischen Texten «Was das Gedicht alles kann: Alles».
 
Lyrik schärft das Bewusstsein für einen «anderen Blick» auf die Wirklichkeit. Lyrik nutzt – wie in den Merseburger Zaubersprüchen – die geheime Kraft, die in der Sprache steckt. In lyrischen Texten wird das Wort zu einem Ort, wo unausgesprochen immer mehr gesagt wird, als konkret dasteht. Um Lyrik zu geniessen, braucht es keine speziellen Kenntnisse. Lediglich die Bereitschaft, sich auf die Texte einzulassen. Gedichte wollen nicht verstanden, sondern erlebt werden!
 
Mit der neuen Reihe wollen wir der Lyrik das Wort reden. Während einer Stunde lesen im FORUM ODEON jeweils zwei Lyrikerinnen/Lyriker aus ihren Werken und geben Einblick in die Entstehungsgeschichte ihrer Gedichte. Sie diskutieren über beobachtete Gemeinsamkeiten und Gegensätze, über das Schreiben und Lesen von Gedichten und über die Bedeutung von Lyrik im Allgemeinen.
 
Ort: FORUM ODEON
Zeit: 19–20 Uhr
Ausklang bei einem Glas Wein mit den Autorinnen und Autoren